Nussschnecken-Rezept mit Walnüssen und Datteln

Gestern hatte ich so richtige Lust auf Nussschnecken Walnüssen und Datteln Rezept aus Hefeteig gebacken. Köstlich wie das duftet wenn sie aus dem Ofen kommen und zudem sind sie überwiegend mit Datteln gesüßt, und kommen so  mit ganz wenig Zucker aus. Statt der Walnüsse kann man auch andere Nüsse nehmen wie, Mandeln, Haselnüsse oder Cashewnüsse. Probiert die Walnuss-Dattel-Schnecken aus Hefeteig doch mal aus und schreibt mir wie sie Euch gelungen sind. Hier jetzt das Rezept:

Walnuss-Dattel-Schnecken aus Hefeteig

Für den Teig nehmt Ihr:

– 380 g Dinkelmehl 630

– 40 g Kokosblütenzucker

– 1 Stück Ei

– 80 g flüssiges Ghee oder Butter

– 21 g Hefe, frisch

– 125 g warme Milch

– 1 Prise Salz

Für die Füllung braucht Ihr:

– 8 Stück Datteln, klein gewürfelt

– 200 g Walnüsse

– 70 ml Sahne

– 1 Stück Ei

– 1 gehäufter EL Kokosblütenzucker

– 1/2 TL Zimt

– 1 Msp. Vanilleextrakt

Zubereitung Teig:

1. Das Mehl mit Salz, Ei und der flüssigem Ghee in eine Schüssel geben. Die Hefe mit dem Zucker zur Milch geben und mit dem Schneebesen verrühren, bis sich die Hefe aufgelöst hat. Die Hefemilch zum Mehlgemisch gießen und mit dem Knethaken des Rührgerätes zu einem gescheidigen Teig verkneten. Den Teig abgedeckt 50 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.

2.  Für die Füllung Datteln und Walnüsse in der Küchenmaschine zerkleinern. In einer Schüssel Datteln, Walnüsse, Sahne, Zucker, Zimt und das Ei verrühren. Beiseite stellen.

3. Den Teig aus der Schüssel auf ein bemehlte Arbeitsfläche legen und mit dem Nudelholz zu einem Rechteck von ca. 25 x 30 cm ausrollen. Die Walnuss-Dattel-Masse gleichmäßig darauf verteilen und glatt streichen. Oben und unten einen kleinen Rand von ca. 2 cm lassen.

4. Den Teig von der breiten Seite her zu einer Rolle formen, so dass sie hinten und vorne gleichmäßig dick ist. Dann die Rolle mit einem scharfen Messer in 10-12 gleichgroße Stücke schneiden und auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, so dass die Schnittfläche nach oben zeigt. Nochmals 15 Minuten gehen lassen.

5. In der Zwischenzeit den Ofen auf 180 °C Unter-Oberhitze vorheizen. Die Walnuss-Dattel-Schnecken auf der mittleren Schiene ca. 20 Minuten backen bis sie goldbraun sind und einen köstlichen Duft nach Hefeteig verbreiten.

6. Anschließend die Hefeteigschnecken aus dem Ofen holen, etwas abkühlen lassen und mit Puderzucker besteuben. Also ich habe mir einen frischen heißen Milchkaffee dazu gemacht mit cremigem Milchschaum und habe eine dieser fluffigen und doch saftigen Walnuss-Dattel-Schnecken genossen. Köstlich! Bon apetit!

Eure Rosi

Super-Food-Pharmacy

Was macht Walnüsse so gesund?

Dass Walnüsse gesund sind, ist ja allgemein bekannt. Ihr hoher Fettgehalt (ca. 60 %) hält viele Menschen davon ab, öfters mal Walnüsse zu essen. Die Fette die darin enthalten sind, machen sie allerdings zu echten Superhelden auf unserem Speiseplan und gar nicht dick. Denn rund 50 Gramm der Walnüsse können schon unseren Bedarf an Omega 3-Fettsäuren decken. Damit enthalten sie mehr Omega 3 als z. B. Lachs.

Auch die Linolsäure ist in den gesunden Nüssen enthalten und sie können bei regelmäßigem Verzehr, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und unsere Blutfettwerte positiv beeinflussen. Außer den guten Fetten enthalten sie auch jede Menge Mineralstoffe wie Magnesium, Kalium, Zink, Eisen und Kalzium. Nicht zu vergessen den hohen Gehalt an Vitamin E der in den Walnüssen enthalten ist, schützt einmal die Nuss vor dem Verderb und gleichzeitig stärkt es unseren Fettstoffwechsel.

Durch den hohen Eiweißgehalt von rund 15 Prozent und den wenigen Kohlenhydraten passen sie ausgezeichnet in eine Low-Carb-Ernährungsplan und machen Walnüsse interessant für Veganer, die ja das tierische Eiweiß durch pflanzliches ersetzen müssen. Und man solls nicht glauben, Walnüsse machen schlank! Durch ihren hohen Fettgehalt halten uns Walnüsse länger satt als z. B. Kohlenhydrate.

Walnüsse schützen vor Krankheiten

Die enthaltenen Antioxidantien schützen uns vor schweren Krankheiten wie z. B. Arteriosklerose oder Krebs. Antioxidantien, wie das in Walnüssen enthaltene Polyphenol, schützt unser Gewebe vor zerstörerischen Sauerstoff-Abfall-Verbindungen (freie Radikale) welche uns schneller altern lassen und auch Krankheiten auslösen können.

Wichtig für Allergiker!

Allerdings vertragen nicht alle Menschen Walnüsse. Sie können allergische Reaktionen im Hals und Mundbereich auslösen wie kratzen im Hals, oder anschwellen der Zunge. Auch Migräne bzw. Kopfschmerzen können auftreten. Deshalb sollten Nussallergiker auf Walnüsse verzichten. Oft werden Walnüsse chemisch haltbarer gemacht und mit Zusatzstoffen behandelt, welche auch eine allergische Reaktion auslösen können. Zusatzstoffe müssen aber auf der Verpackung angegeben werden.

Was sagt der Ayurveda zu Nüssen?

Nüsse im allgemeinen sind für Vatas sehr gut. Sie beruhigen die Nerven, Nieren und das Atmungssystem und wirken somit ausgleichend auf das luftige Vata-Dosha.

Für Pittas sind eher Öle aus Nüssen hilfreich aber auch Nüsse nur in Maßen verzehren. Kokosnuss ist empfehlenswert.

Kapha-Typen sollten Nüsse nicht verzehren, wegen des hohen Fettgehaltes.

Fazit: regelmäßig Walnüsse in Maßen verzehren ob im Müsli, Backwaren oder auch in pikanten Gerichten wie, als Salatbeigabe oder z. B. Walnuss-Crumble über Kartoffel-Möhren-Gratin und dann leistet Ihr einen super Beitrag zu Eurer Gesundheit!

In diesem Sinne, lassts Euch schmecken!

Eure Rosi von gesundgekocht

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